Wann sollte man ein Objektiv mieten?

Objektive, Kameras und Zubehör zu kaufen kann eine teure Investition sein. Vor allem wenn man bedenkt, dass neue Technologien und Modelle schnell auf den Markt kommen und ältere Modelle an Wert verlieren. In vielen Fällen kann es sich lohnen, diese Gegenstände zu mieten statt zu kaufen. Im Folgenden werde ich die Vorteile und Gründe erläutern, warum das Mieten von Kameraausrüstung sinnvoll sein kann.

  1. Kosteneffektivität
    Das Mieten von Kameraausrüstung ist in der Regel kosteneffektiver als der Kauf. Insbesondere wenn man nur gelegentlich fotografiert oder nur für ein bestimmtes Projekt eine spezielle Ausrüstung benötigt. Der Kauf von Kameras, Objektiven und Zubehör kann schnell mehrere tausend Franken kosten, während das Mieten in der Regel nur einen Bruchteil davon ausmacht.
  2. Zugang zu hochwertiger Ausrüstung
    Beim Mieten von Kameraausrüstung hat man Zugang zu einer breiten Auswahl an Kameras, Objektiven und Zubehör. Man kann die neuesten Modelle und Technologien ausprobieren, ohne das Risiko einzugehen, eine teure Ausrüstung zu kaufen, die sich möglicherweise als enttäuschend herausstellt.
  3. Flexibilität
    Das Mieten von Kameras, Objektiven und Zubehör bietet Flexibilität. Man kann je nach Projekt oder Bedarf die benötigte Ausrüstung auswählen und sich anpassen. Zum Beispiel kann man für eine Reise in die Berge eine leichte und kompakte Kamera wählen, während man für eine Hochzeit oder eine professionelle Fotosession eine hochwertige und professionelle Ausrüstung mietet.
  4. Keine Sorgen um Reparaturen oder Wartung
    Ein weiterer Vorteil des Mietens von Kameraausrüstung ist, dass man sich keine Gedanken über Reparaturen oder Wartung machen muss. Sollte ein Objektiv oder eine Kamera während des Mietzeitraums defekt sein, wird es in der Regel sofort ersetzt oder repariert. Dies ist ein grosser Vorteil, da Reparaturen und Wartungen von Kameras und Objektiven oft teuer und zeitaufwendig sind.
  5. Keine Sorgen um veraltetes Material
    Wie bereits erwähnt, kommen neue Kameras, Objektive und Zubehör schnell auf den Markt. Wenn man eine teure Ausrüstung kauft, kann diese schnell an Wert verlieren, wenn ein neueres Modell auf den Markt kommt. Beim Mieten von Kameras, Objektiven und Zubehör muss man sich darum keine Sorgen machen, da man immer Zugang zu den neuesten Modellen und Technologien hat.
  6. Platzersparnis
    Eine Kameraausrüstung kann viel Platz einnehmen, besonders wenn es um grössere Kameras oder Objektive geht. Beim Mieten von Kameras, Objektiven und Zubehör muss man sich keine Gedanken über die Lagerung machen, da man die Ausrüstung einfach zurückgeben kann, wenn man sie nicht mehr benötigt.
  7. Möglichkeit zur Verwendung von High-End-Geräten
    Wenn du gelegentlich ein High-End-Objektiv oder eine High-End-Kamera benötigst, aber nicht das Geld hast, um sie zu kaufen, ist das Mieten eine grossartige Option. Auf diese Weise kannst du ohne finanzielles Risiko das Gerät ausprobieren und dich davon überzeugen, ob es das richtige für dich ist oder nicht.
  8. Bessere Planbarkeit von Projekten
    Wenn du ein grösseres Projekt planst, wie beispielsweise eine Hochzeit oder eine Reise, bei der du spezielles Kameraequipment benötigst, kann das Mieten von Ausrüstung dir helfen, besser zu planen. Du kannst sicherstellen, dass du das benötigte Equipment zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung hast, ohne dass du es besitzen musst und somit Kosten und Risiko reduzierst.
  9. Möglichkeit zur Anpassung
    Wenn du ein bestimmtes Objektiv oder eine bestimmte Kamera mieten möchtest, hast du die Möglichkeit, genau das Modell zu wählen, das du benötigst. Im Gegensatz zum Kauf, bei dem du möglicherweise mit einer Kompromisslösung leben musst, kannst du bei der Miete das beste Gerät für dein Projekt auswählen.
  10. Umweltfreundlicher
    Wenn du Kameras und Objektive mietest, reduzierst du deinen ökologischen Fussabdruck. Durch die Vermeidung von unnötigen Käufen trägst du zur Reduzierung von Elektroschrott und anderen Abfällen bei.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Mieten von Kameras, Objektiven und Zubehör eine hervorragende Option für alle ist, die nur gelegentlich fotografieren oder die neueste Technologie ausprobieren möchten.

Architektur im richtigen Winkel

Bist du auch schon einmal vor einem beeindruckenden Gebäude gestanden und hast versucht, es auf einem Foto festzuhalten, aber das Ergebnis war enttäuschend? Vielleicht hast du bemerkt, dass das Gebäude auf dem Bild nach hinten zu fallen scheint. Das ist eine Verzerrung, die bei der Verwendung von Weitwinkelobjektiven oft auftritt. Doch es gibt eine Lösung dafür: das Tilt-Shift Ultraweitwinkel Objektiv.

Dieses spezielle Objektiv ermöglicht es, die Verzerrungen bei vertikalen Linien zu korrigieren, so dass das Gebäude auf dem Foto parallele Linien aufweist. Dadurch wirken die Perspektiven realistisch und Details, die sich im Vordergrund befinden, können ideal ins Bild eingebunden werden. Das Tilt-Shift Ultraweitwinkel Objektiv eignet sich also hervorragend für die Architekturfotografie.

Allerdings hat dieses Objektiv auch einen Nachteil: Es ist eher kompliziert in der Handhabung und erfordert ein gewisses Mass an Erfahrung und Übung, um es richtig einzusetzen. Wenn du jedoch bereit bist, dich damit auseinanderzusetzen, kann es dir dabei helfen, atemberaubende Aufnahmen von Gebäuden und anderen architektonischen Strukturen zu machen.

Natürlich muss es aber nicht immer ein Tilt-Shift Ultraweitwinkel Objektiv sein. Auch mit normalen Weitwinkelobjektiven können tolle Architekturfotos entstehen. Du kannst sie zudem im Lightroom oder Photoshop korrigieren. Wie das genau funktioniert, werde ich in einem späteren Newsletter genauer erläutern.

 

Die Landschaft erleben und festhalten

Die Landschaftsfotografie ist eine der beliebtesten Genres der Fotografie. Dabei gilt es jedoch einige Dinge zu beachten, um beeindruckende und stimmungsvolle Bilder zu erzeugen. Eines der wichtigsten Werkzeuge für Landschaftsfotografie ist das Weitwinkelobjektiv. Mit diesem Objektiv kann man eine grössere Fläche aufnehmen und somit mehr von der Landschaft einfangen, als mit einem Standardobjektiv.

Weitwinkelobjektive haben einen Brennweitenbereich von 10-30mm und eignen sich besonders gut für Landschaftsaufnahmen. Dabei ist das EF 16-35mm 2.8L III USM Objektiv von Canon unser Favorit. Es bietet eine hervorragende Schärfe und eine hohe Lichtstärke von 2.8, was auch bei schlechten Lichtbedingungen tolle Ergebnisse liefert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Landschaftsfotografie ist das Vermeiden von Überladung im Bild. Es kann schnell passieren, dass zu viele Details in das Bild aufgenommen werden, was es unübersichtlich und chaotisch wirken lässt. Hier ist es wichtig, eine klare Bildkomposition zu wählen und nur wenige wichtige Elemente in den Fokus zu rücken.

Bei Landschaftsaufnahmen kann auch der Bezug zwischen Vorder- und Hintergrund wichtig sein. Durch die Verwendung eines Weitwinkelobjektivs kann man diesen Bezug herstellen und ein Gefühl von Tiefe und Raum schaffen. Es ist jedoch auch wichtig zu beachten, dass fotografierte Objekte oft kleiner erscheinen, als sie tatsächlich sind. Es können auch Verzerrungen und Vignettierungen entstehen, daher sollte man darauf achten, dass die Linien im Bild gerade bleiben.

Insgesamt ist die Landschaftsfotografie eine wunderschöne Möglichkeit, die Welt um uns herum zu entdecken und festzuhalten. Mit dem richtigen Objektiv und der richtigen Bildkomposition kann man atemberaubende Bilder erzeugen, die die Schönheit der Natur und unserer Umgebung widerspiegeln.

 

Unsere Favoriten fürs Reisen

Wenn du gerne reist und dabei auch gerne fotografierst, ist es wichtig, die richtige Ausrüstung dabei zu haben. Dabei spielt vor allem die Wahl der Objektive eine entscheidende Rolle. Wir haben auf unseren Reisen festgestellt, dass wir am liebsten zwei verschiedene Objektive verwenden: ein Weitwinkelobjektiv und ein Tele-Objektiv.

Das Weitwinkelobjektiv, das wir besonders empfehlen können, ist das EF 17-40mm 4L USM von Canon. Mit diesem Objektiv kannst du wunderschöne Landschaften und Architektur fotografieren. Du kannst damit atemberaubende Panoramabilder von Bergen, Stränden und Städten aufnehmen. Das Objektiv ist sehr lichtstark und sorgt für scharfe und klare Bilder. Ein weiterer Vorteil ist, dass es relativ leicht ist und somit auch auf längeren Wanderungen kein grosses Gewicht darstellt.

Das Tele-Objektiv, das wir auf unseren Reisen gerne verwenden, ist das EF 70-200mm 4L USM von Canon. Dieses Objektiv ist perfekt für Tiere und ungewöhnliche Perspektiven geeignet. Wenn du zum Beispiel auf Safari gehst, kannst du damit aus grosser Entfernung fantastische Fotos von Tieren machen. Aber auch für andere Motive wie Portraits oder Action-Shots ist das Objektiv sehr gut geeignet. Es ist sehr schnell im Fokus und liefert gestochen scharfe Bilder. Auch dieses Objektiv ist vergleichsweise leicht und kompakt, was es zu einem idealen Begleiter auf Reisen macht.

Beide Objektive können auch für Portraits verwendet werden, was den Vorteil hat, dass du einen grossen Brennweitenbereich abdecken kannst, ohne eine schwere Fototasche mit dir herumzuschleppen. Besonders wenn du wie wir mit leichtem Gepäck reist, ist das ein grosser Pluspunkt.

Als Kamera nehmen wir gerne die EOS R6 von Canon mit, da sie leicht und leistungsstark ist. Die Kamera hat einen schnellen Autofokus und einen sehr guten Bildstabilisator, was sie zu einem zuverlässigen Partner für jede Art von Reisefotografie macht. Mit ihrer hohen Auflösung und den schnellen Serienbildraten ist sie auch für Action-Shots geeignet.

Um die beiden Objektive und die Kamera bequem und sicher transportieren zu können, empfehlen wir eine Kamerahalterung, die es ermöglicht, die Kamera mit dem Objektiv an einem Tragegurt zu befestigen.

Wenn du also auf der Suche nach den idealen Objektiven und Kameras für deine Reisen bist, können wir dir das EF 17-40mm 4L USM und das EF 70-200mm 4L USM sowie die EOS R6 von Canon wärmstens empfehlen.

Das Safari-Objektiv

Wenn du eine Safari planst, möchtest du sicherlich die Tiere so nah wie möglich auf deinen Fotos haben. Doch das ist meist nicht einfach, da die Tiere oft weit entfernt sind, in einem Baum sitzen, sich im hohen Gras verstecken oder durch die Lüfte fliegen. Eine Lösung dafür ist, mit einem Teleobjektiv zu fotografieren. Insbesondere solche mit starker Brennweite eignen sich dafür, wie unser EF 400mm 2.8L IS II USM. Dieses Objektiv ist mit einer Blendenöffnung von 2.8 sehr lichtstark, wodurch du auch in der Dämmerung tolle Bilder machen kannst.

Ein Nachteil dieses Objektivs ist jedoch die Grösse und das Gewicht von fast 4 kg, was es schwierig macht, es auf einer Safari bequem zu transportieren. Daher solltest du mit einem Stativ arbeiten, um sicherzustellen, dass du stabile Aufnahmen machen kannst.

Um den Brennweitenbereich von Teleobjektiven zu erweitern, kannst du zudem einen Extender einsetzen. So kannst du noch weiter entfernte Tiere näher heranholen. 

Neben einem Teleobjektiv kann auch ein Weitwinkelobjektiv nützlich sein, um die Landschaft und den Lebensraum der Tiere zu fotografieren. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht zu nah an die Tiere herangeht und sie nicht stört. Wichtig ist es auch, die Regeln und Vorschriften des Nationalparks oder Reservats zu beachten, um die Tiere und ihren Lebensraum zu schützen.

Insgesamt ist ein (Super)Teleobjektiv ein unverzichtbares Objektiv für die Safari-Fotografie, da es dir ermöglicht, die Tiere auch aus grosser Entfernung detailliert zu erfassen und eindrucksvolle Bilder zu machen.

Unsere Favoriten für die Hochzeitsfotografie

Wenn du als Fotograf auf einer Hochzeit arbeitest, wirst du feststellen, dass es viele verschiedene Situationen gibt, die du festhalten möchtest. Angefangen bei der Trauung in der Kirche oder im Standesamt, über die Gruppenbilder und Portraits bis hin zu den kleinen Details wie den Ringen oder dem Brautstrauss – es gibt viel zu tun!

Um all diese Situationen optimal zu meistern, ist es ratsam, verschiedene Objektive mitzunehmen. Ein Standardzoomobjektiv ist sicherlich vielseitig, aber es ist nicht immer das beste Werkzeug für jede Aufgabe. Deshalb empfehlen wir, Objektive mit einer fixen Brennweite zu verwenden. Diese haben den Vorteil, dass sie eine höhere Lichtstärke aufweisen und dadurch auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Ergebnisse liefern können. Ausserdem sind sie in der Regel leichter und kompakter als Zoomobjektive, was bei längeren Shootings von Vorteil ist.

Das EF 100mm 2.8L Makro IS USM ist ein Beispiel für ein solches Objektiv. Es eignet sich perfekt für Nahaufnahmen von kleinen Details wie den Ringen oder dem Brautstrauss. Durch den Bildstabilisator und die schnelle Autofokus-Geschwindigkeit kannst du auch bei schwierigen Lichtverhältnissen scharfe Bilder machen.

Für Gruppenbilder und Portraits empfehlen wir Objektive mit einer Brennweite von etwa 35mm bis 85mm. Das Sigma 35mm 1.4 DG HSM für Canon ist ein hervorragendes Objektiv für Gruppenbilder und Aufnahmen in Innenräumen, da es eine hohe Lichtstärke und eine scharfe Bildqualität aufweist. Das EF 85mm 1.2L II USM ist ein tolles Objektiv für Portraits und Aufnahmen aus der Distanz, da es eine sehr geringe Tiefenschärfe ermöglicht und somit einen schönen Bokeh-Effekt erzeugt.

Damit du nicht zu oft Objektive wechseln musst und dadurch wichtige Momente verpasst, empfehlen wir dir, zwei Kameras zu verwenden und diese mit einer Doppelkamerahalterung zu tragen. Dadurch hast du immer die passende Kamera und das passende Objektiv zur Hand und kannst schnell zwischen den beiden wechseln. Ausserdem hast du so immer eine Backup-Kamera dabei, falls eine ausfällt oder Probleme macht.

Wenn du diese Produkte ausprobieren möchtest, empfehlen wir dir, sie bei Rentalens zu mieten. Dort findest du eine grosse Auswahl an Objektiven und Kameras zu fairen Preisen. Wir hoffen, dass dir diese Tipps helfen werden, um auf der nächsten Hochzeit tolle Bilder zu machen!

10 Situationen in denen sich der Einsatz eines Blitzes lohnt!

Mit einem Systemblitz hast du die eigene Sonne immer dabei, damit das Licht so gesetzt werden kann, wie du als FotografIn es gerne hättest. Ob der Blitz auf der Kamera sitzt oder entfesselt ausgelöst wird, ob TTL oder manuell, diese kleinen Kraftpakete erfüllen einen starken Job. Der Systemblitz ermöglicht es, flexibel mit Licht zu spielen und somit erfolgreich den Vordergrund vom Hintergrund zu trennen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, einen externen Blitz beim Fotografieren zu verwenden. Hier verraten wir dir 10 Situationen, in denen sich das Verwenden eines Blitzes lohnt.

Aufhellen von unerwünschten Schatten

Besonders in der Portraitfotografie lohnt sich der Einsatz eines Blitzes. Mit dem Blitz können unerwünschte Schatten, z.B. von der Nase oder unter den Augen, ‘weggeblitzt’, also aufgehellt werden. Dies kann mit direktem oder indirektem Blitzen gemacht werden.

  
Fotos: Pascal Gugler

Charakter- und Formgebung an Menschen und Objekten

Je nach dem, was für eine Bildaussage gewünscht ist, kann mit der richtigen Positionierung des Blitzes einer Person einen gewissen Charakter verliehen werden. Es können bewusst Schatten gesetzt werden. Zum Beispiel wenn man stark von der Seite blitzt.

  
Fotos: Pascal Gugler

Aufhellen und Ausleuchten von Innenräumen

Innenräume sind oft zu dunkel und durch ein Deckenlicht oder Standleuchten entstehen unschöne Schatten. Fotografiert man mit einem Blitz, am besten indirekt und entfesselt, können solche Schatten aufgehellt werden.

Besonders wenn Personen in Innenräumen abgebildet werden, sollte ein Blitz verwendet werden. So können durch Lampen entstehende Schatten im Gesicht zum Verschwinden gebracht werden.


Foto: Adrian Schulz, von Heise.de

Fotografie gegen das Sonnenlicht

Fotografiert man gegen das Sonnenlicht, liegen die Gesichter im Schatten. Um diese aufzuhellen und dennoch das Sonnenlicht im Hintergrund zu sehen und als Charakterzug auf dem Foto zu verwenden, sollte hier mit einem Blitz fotografiert werden. Dies lohnt sich beispielsweise, wenn man Personen vor einem Sonnenuntergang fotografieren möchte. Mit dem Sonnenlicht können auch tolle Effekte generiert werden, wenn das Modell seinen Kopf direkt vor die Sonne hält. So funktioniert die Sonne wie eine Lampe und strahlt von hinten den Haarkranz an und bringt ihn dadurch zum Leuchten.


Foto: Rolf Arni

Fotografie im Dunkeln (draussen)

Fotografierst du nachts Personen, braucht es natürlich einen Blitz, da es sonst zu dunkel wird auf dem Bild. Dank dem Blitz braucht man auch kein Stativ zu verwenden, da die Verschlusszeit nur kurz sein muss weil der Blitz die Szene ausleuchtet. Würde man ohne Blitz fotografieren, müsste man ein Stativ verwenden um lange genug belichten zu können. Und wenn dennoch zu wenig Umgebungslicht vorhanden ist, wäre das Bild und die fotografierten Personen zu dunkel.


Foto: Pascal Gugler

Foto: Rolf Arni

Spezial Effekte, z.B. Partyfotografie

In der Partyfotografie, in der Regel in Räumen, muss ein Blitz verwendet werden. Belichtet man dennoch etwas länger und verwendet gleichzeitig einen Blitz, so bekommt man coole Effekte. Durch die längere Verschlusszeit werden Bewegungen und Lichter verschwommen. Durch den Blitz, werden ausgewählte Partien auf dem Bild, vorzugsweise das Gesicht, eingefroren und dadurch scharf abgebildet. Zudem werden die Farben schön leuchtend dargestellt.


Foto: Samira Arni

Einfrieren von Bewegung

Mit mehrfachblitzen kann man Bewegung auch einfrieren. Springt eine Person durchs Bild und man blitzt mehrmals, dann sieht man die Person anschliessend wie sie durchs Bild springt, also in mehrfachen Bildern.


Foto: Rolf Arni

Malen mit Licht

Fotografiert man im Dunkeln zum Beispiel ein Gebäude, kann dieses von verschiedenen Ecken aus kurz beleuchtet werden. Hierfür benötigst du ein Stativ. Belichtet wird während mehreren Sekunden oder Minuten. Während dem belichten kannst du umhergehen und dein Motiv anblitzen. Statt eines Blitzes kannst du auch eine Taschenlampe verwenden. Auf dem Bild siehst du dann vereinzelt hellere Stellen. Das ist da, wo angeleuchtet resp. hin geblitzt wurde. Natürlich kannst du statt einem Objekt anzuleuchten, auch mit einer Lampe schreiben. Das Prinzip ist das gleiche. Damit du nicht spiegelverkehrt schreiben musst, am besten in der Nachbearbeitung das Bild umdrehen.


Foto: Alexandra Lewis

Foto: Rolf Arni

Produktfotografie

Werden Produkte fotografiert, empfiehlt sich ein Blitz, damit die Produkte gleichmässig beleuchtet werden. Idealerweise verwendest du dafür ein eine kleine Anlage mit Lichtern und ggf. mehreren Blitzen. Es gibt z.B. kleine Ministudios, die in an den Kanten Lichterleisten montiert haben. Diese Leuchten die Produkte dann bereits schön aus.


Foto: Samira Arni
   
Fotos: Pascal Gugler

Fotografie von bewegten Motiven wie Wasser oder Rauch

Möchtest du Wasser oder Rauch fotografieren, kannst du die Bewegung dieser Elemente mit dem Blitz einfrieren. Zum Beispiel möchtest du ein Glas fotografieren, welches mit Wasser aufgefüllt wird oder eine Frucht, die ins Wasser fällt. Hierfür musst du einerseits von vorne den Gegenstand anblitzen. Zum andern muss hinter oder unter dem Gegenstand eine helle (weiss oder durchsichtige) Platte oder Stoffbahn als Aufheller platziert werden. Wird diese angeblitzt, reflektiert sie das Licht und erhellt den Gegenstand zusätzlich. Zudem entsteht ein neutraler Hintergrund. Zusätzlich kann auch von hinten unten ein Blitz verwendet werden (dies empfiehlt sich besonders bei der Fotografie von Rauch).

  
Fotos: Samira Arni

Möchtest du den Umgang mit deinem Blitz besser lernen, kannst du zum Beispiel unseren Blitzkurs besuchen. In unserem Blitzkurs werden wir die Theorie kurz überfliegen und rasch praktisch umsetzen. Mit einem One-light-Setup lernen wir ein optimales Rezept für sehr viele Anwendungszwecke anzuwenden und zu verstehen. Einige der hier vorgestellten Tipps werden auch aktiv geübt.

Alle aktuellen Blitzkurse in Bern findest du auf unserer Webseite. Hier zeigt dir Pascal Gugler den einen oder anderen Trick, wie du den Blitz ideal verwenden kannst. Sei es für Gegenstände oder mit Personen.

Du hast keinen Blitz für deine Canon Kamera, möchtest aber mal ausprobieren, wie es ist mit Blitz zu fotografieren? Dann miete doch den Canon Speedlite 600EX-RT bei Rentalens. Brauchst du einen Blitz einer anderen Marke, kannst du auch in einem Fotofachgeschäft in deiner Nähe Fragen gehen oder in deren Onlineshop schauen was sie haben. In Bern wäre zum Beispiel Foto Video Zumstein mit dem Zumirent eine Möglichkeit (hier kann man übrigens auch Softboxen mieten).

Wir wünschen dir viel Spass beim Ausprobieren und freuen uns über Bilder und Feedback wie es war! Auf Instagram können Bilder mit @rentalens oder #rentalens markiert werden. Wir freuen uns über eure Beiträge!

Testbericht EF 70-200mm f/4L USM

Testbericht zum EF 70-200mm f/4L USM als Reiseobjektiv. Für meine Reise nach Norwegen brauchte ich noch ein leichtes Telezoomobjektiv. Ich besitze bereits das Canon 70-200mm f2.8 USM und bin sehr zufrieden damit. Leider ist es mit seinen 1.47 kg kein Leichtgewicht, was es als Begleiter bei längeren Wanderungen eher ungeeignet macht.

Auf der Suche nach der passenden Linse bin ich dann auf das Canon EF 70-200mm f/4L USM aufmerksam geworden. Nach kurzer Recherche im Internet, bin ich auf Rentalens und deren riesiges Mietsortiment gestossen. Nach einigen unkomplizierten Emails und einer leicht abzuwickelnden Bestellung auf der Webseite, kam das Paket mit dem Objektiv zügig bei mir an.

Schön in der Originalverpackung verpackt, mit Luftpolstern geschützt und das Ganze in einer stabilen Plastikkiste. Das Objektiv selbst kommt wie es sich gehört mit Gegenlichtblende und Köcher.

Gleich nach dem ersten in die Hand nehmen, merkt man den grossen Gewichtsunterschied zur 2.8er Version. Mit 705g ist es Ganze 765g leichter als meine 2.8er Version, was beim Wandern einen bedeutenden Unterschied macht. Zuversichtlich packe ich also das Leichtgewicht in meinen Fotorucksack und merke beim Probetragen einen angenehmen Unterschied.

In Norwegen habe ich es in erster Linie für amateurhafte Tierfotografien und Landstrassenfotos gebraucht. Besonders bei Landstrassenfotos kann man mit dem Brennweitenbereich von bis zu 200mm interessante Perspektiven mit verschiedenen Grössenverhältnissen erreichen.

  

Es hat mir sehr gute Dienste geleistet, da es wie erwähnt sehr leicht, handlich und nicht zu gross ist. Die Leistung ist wie man es sich von der L-Serie von Canon gewohnt ist; scharf, gute Farbwiedergabe und schneller Autofokus. Alles was man eben so braucht für eine professionelle Umsetzung der Bilder.
An der Stelle möchte ich mich herzlich bei Rentalens für den guten Service, die Beratung und die zügige Abwicklung bedanken.

Fotos (c) Jan Kaya, Norwegen 2018

Fazit: Wer einen leichten und qualitativen Begleiter im Telebereich sucht, ist mit dem Canon 70-200mm f/4L USM bestens bedient. Für Landschaftsfotografie und als allround Linse reicht die 4er Blende in den allermeisten Fällen aus. Für jene die ihren Fokus aber eher auf Konzerte oder professionelle Tierfotografie legen ist die 2.8er Version vermutlich doch die bessere Wahl.

Gastbeitrag von  Jan Kaya – Landschafts-und Abenteuerfotograf

Die besten Reisekameras, mit denen du dein Abenteuer für die Ewigkeit festhältst

Wir reisen momentan viel (mit Fotokurs-Reisen über 10 Reisen), und da möchte ich unsere Erfahrungen mit Reisekameras mit euch teilen.

Die vielen schönen Eindrücke eines fernen Landes möchte man unbedingt bildlich festhalten. Nicht immer gelingt dies mit einer Handykamera gleich gut wie mit einer Spiegelreflexkamera. Oftmals ist es schöner, Fotos in der Dämmerung zu schiessen. Dafür benötigt man eine gute Reisekamera mit guten ISO Rauschverhältnis. Oder man muss die Objektive wechseln können.
Ein Accessoire, das auf keiner Reise fehlen sollte, ist ein sogenannter Kameragurt (hier von Sun Sniper). Man ist damit sehr viel flexibler als mit dem Standardkameragurt und dieser ist sogar noch mit einem Metallstreifen gegen Diebstahl (kann nicht mehr durchgeschnitten werden) versehen.

Möchtest du für deine nächste Reise eine Kamera anschaffen oder benutzen? Hier erhältst du alles Wissenswerte über verschiedene Reisekameras, Vor- und Nachteile.

Der erste wichtige Punkt ist die Grösse und das Gewicht einer Kameraausrüstung. Willst du die Kamera immer dabei haben und diese in der Hosentasche verstauen können? Oder kannst du auch einen Kamerarucksack mitnehmen? Die Kamera, Objektive und Zubehör sollten übrigens immer ins Handgepäck. Einzige Ausnahme ist das Stativ.
Nicht empfohlen werden kleine Digitalkameras, welche einen kleinen Sensor haben und bei welchem die Objektive nicht gewechselt werden können. Man ist da immer stark eingeschränkt. Am besten eignet sich unserer Meinung nach eine Systemkamera oder ein Spiegelreflexsystem.
Dann ist es wichtig, die Kamera vorher mal in die Hand zu nehmen. Wie fühlt sie sich haptisch an? Sind die Knöpfe und Funktionen logisch verteilt? Jeder Mensch ist da anders (was sich schon fast religiös auswirkt z.B. bei Canon vs. Nikon Fotografen etc.). Benötigst du WLAN, GPS? Soll die Reisekamera auch auf Safaris gute Bilder machen (sprich, du benötigst ein Tele-Objektiv)?

In diesem Artikel stelle ich drei Canon Reisekameras vor, welche sich zum Reisen sehr gut eignen.

Systemkamera EOS M6 (siehe erste Abbildung)
Dies ist eine günstige Kamera (unter Fr. 1000.-), welche uns momentan in Cape Town begleitet. Nicht nur ist sie sehr klein und leicht, sie hat auch einen APS-C Sensor wie in grossen Kameras. Vergleichbar ist sie etwa mit einer EOS 70D. Es lassen sich EF-M Objektive wechseln und mit einem Adapter sogar alle EF Objektive von Canon anschliessen. Mit dem EF-M 22mm 2.0 ist sie knapp Hosentaschen tauglich! Und mit dem 18-150mm IS kriegt man tolle Landschaften hin (18mm, resp. 27mm auf Kleinbild bei APS-C), aber auch gute Tierportraits (150mm, resp. 225mm). Selbstverständlich können Blende, Verschlusszeit, ISO, RAW-Fotos und vieles mehr eingestellt werden.

Pro: extrem klein und leicht
Contra: niedrige Akku-Laufzeit gegenüber den grossen Kameras, nicht so viele Objektive (bzw. nur über einen Adapter)

Spiegelreflex EOS 5D Mk III  und EOS 5D Mk iV (siehe zweite Abbildung)
Der Profi unter den Reisekameras! Mit Vollformat und zwei Karten Slots ausgestattet fehlt dabei kaum etwas. Insbesondere die zwei Slots empfinde ich sehr angenehm, vor allem bei Reisen in Länder mit erhöhter Kriminalitätsrate. Abends z.B. nehme ich immer eine Karte mit mir mit, wenn die Kamera im Zimmer bleibt. So sind die Fotos gesichert, sollte die Kamera abhanden kommen.
Auch in Sachen Dynamikumfang ist die 5D hervorragend geeignet. Gewichtmässig ist sie etwas schwerer, was aber der gute Akku wieder wett macht. Manchmal lade ich die Kamera mehrere Wochen nicht auf und schiesse über 1000 Bilder mit einer Akkuladung.
Die Kamera ist zudem gegen Stösse und Wettereinflüsse gesichert.

Pro: Qualität, Robustheit
Contra: kein WIFI/GPS (nur Mk III – die IVer hat beides), teurer

Spiegelreflex EOS 6D Mk II
Sie ist etwas handlicher als die 5D, jedoch qualitativ genauso gut. Sie kommt mit WIFI und GPS, allerdings leider ohne zweiten Karten Slot.
Diese Reisekamera ist ein guter Mix zwischen normalen SLRs und Profi-SLRs wie die 5D und kostet entsprechend viel weniger. Der Dynamikumfang ist super und auch der Autofokus funktioniert auch bei Dämmerung unglaublich gut. Etwas aufpassen muss man nur, wenn man die Kamera in ein Land mitnehmen will, in welchem die GPS Nutzung verboten ist.

Pro: Handlich, Vollformat-Sensor
Contra: nur ein Card Slot

Fazit: Die beste Reisekamera ist unserer Meinung nach die EOS 5D Mark III. Sie bietet alle gewünschten Funktionen (wenn GPS/WLAN auch dabei sein sollte, dann ist vielleicht die EOS 5D Mk IV etwas).
Falls du dich nicht entscheiden kannst, welche Kamera für dich die beste ist, probier es einfach aus! Zwei von den drei Reisekameras sind im Sortiment von Rentalens und können auch Wochenweise günstig gemietet werden.

Rentalens: EOS 5D Mk III, EOS 5D Mk IVEOS M6 bundle mit 18-150 und 22mm Objektiv sowie Adapter, EOS M6 nur Kamera

die besten Reisekameras Bild die besten Reisekameras Canon